Infrarotlampen & Rotlicht-Therapie – Alte Technik, neue Wirkung?
Die klassische Rotlichtlampe erlebt ein Comeback – in Sport, Wellness und sogar Beauty-Anwendungen. Aber wirkt das wirklich oder ist es nur ein Placebo-Effekt?
Wie funktioniert Infrarotwärme?
Infrarotstrahlen dringen tief in die Haut ein und sollen die Durchblutung fördern, Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen. Es gibt drei Typen: IR-A, IR-B und IR-C – je nach Eindringtiefe. Die meisten Heimgeräte nutzen IR-A oder IR-B.
Anwendungsgebiete im Alltag
- Muskelverspannungen (Nacken, Rücken)
- Nasennebenhöhlenentzündungen
- Chronische Gelenkschmerzen
Die Verbraucherzentrale bestätigt die Wirksamkeit bei richtiger Anwendung. Wichtig: Schutzbrille tragen, Abstand halten, max. 15 Minuten pro Anwendung.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
- Leistung (mind. 100–150 Watt)
- Verstellbarer Neigungswinkel
- Timerfunktion & Abschaltautomatik
Bekannte Modelle im Vergleich
- Beurer IL 50 – großer Flächenstrahler mit Timer
- Philips InfraCare – medizinisch zugelassen
- Sanitas SIL 16 – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Ein Vergleich lohnt sich, da einige Geräte überhitzen oder ungleichmäßig strahlen.
Fazit
Rotlicht ist kein Wundermittel – aber bei richtiger Anwendung ein bewährtes Hausmittel mit messbarem Effekt.